Nachhaltigkeit …

… steht auf drei Säulen: Ökologie, Wirtschaft und Soziales

… schärft unser Bewusstsein und verändert unser Handeln

… ist mehr als ein Wort, sie ist eine Haltung … wie die Pferdehaltung auch!

 

Und wir haben nicht nur den Pferden einen schönen Lebensraum geschaffen 🙂 Wir haben bis dato 10 neue Bäume gepflanzt, die nächsten 10 sind bereits bestellt und können im November 2022 hoffentlich gesetzt werden. Selbstverständlich pflanzen wir Obstbäume damit die Bienen, Wespen, Hornissen und Hummeln auch weiterhin viele Obstblüten bei uns finden. Ganz abgesehen vom Obst im Herbst. Auch haben wir an vielen Rändern Blumensaaten ausgestreut. Unsere Wiesen werden mit Kräuter-Pferdewiesen-Saat nachgesät, um ein abwechslungsreiches Nahrungsangebot auch für Rehe und Feldhasen zu bieten. 

Dieses Jahr (2022) hatten wir die ersten Schwalben bei uns und hoffen, sie in unserem Stall auch nächstes Jahre begrüßen zu können. 

Unsere Toilette ist nachhaltig und absolut Bio 🙂

 

Seit ungefähr fünf Jahren haben wir dieses hübsche Fledermaushotel und erfreuen uns seit dem, jedes Jahr über die Bewohner. Aber die geflügelten Mäuse leben nicht nur in diesem Hotel, unsere Offenställe bieten reichlich Versteck- und Schutzmöglichkeiten für die kleinen Luftkünstler und das ganzjährig!

Die Eichhörnchen haben eine eigene Nussbar im Wald, welche jeden Herbst sehr liebevoll von unseren drei Kindern gefüllt, regelmäßig kontrolliert und ggf. aufgefüllt wird.

Eines unserer insgesamt drei Insektenhäuser. Totbäume lassen wir ganz bewusst stehen, damit Käfer Karl und seine Freunde nicht umziehen müssen. 

Von diesen Nistkästen (für Meisen oder kleinere Vögel) haben wir einige in unserem Waldstück verteilt. Seit ein paar Jahren brühtet ein Rotschwanz-Pärchen jedes Jahr bei uns. Auch hierfür gibt es tolle Möglichkeiten in unseren Offenställen, da Wind und Regen geschützt gebrütet und der Nachwuchs aufgezogen werden kann. 

Der Kreativität ist keine Grenze gesetzt. Hier wurde eine alte Abschwitzdecke kurzer Hand zur Wohnung umgebaut. 🙂

Natürlich darf eine Vogel-Futter-Bar nicht fehlen… diese wird aber immer erst Richtung ersten Frost bestückt. 

Und wir überlassen verletzte Tiere nicht einfach dem Schicksal, sondern versuchen zu helfen so gut es geht. Immer mit Blick auf das Tierwohl, was bedeutet: nur so viel wie nötig und so kurz wie nur möglich. Diese goldige Elster war wohl an ein Fensterscheibe geflogen (wir haben zum Glück keine Fenster am Stall :-)) und torkelte hilflos auf der Strasse herum. Eine Nacht ohne fliegen, mit Wärme und Ruhe und sie konnte am nächsten Tag, am Fundort wieder durchstarten. Und sollte der Tierarzt oder auch mal der Jäger notwendig sein, scheuen wir auch diesen Anruf (oder die Fahrt) für ein Wildtier nicht!